7. Dezember 2017 Anja Förster 0Comment

Ich melde mich zurück aus einer kleinen Kreativpause – und das ausgerechnet mit Sonnencreme? Wer braucht die denn jetzt noch? Berichtigte Frage. Der Sommer ist rum und auch der Herbst ist schon so gut wie vorbei. Aber ich verrate euch: Wir brauchen sie alle! Die liebe Sonne ist schließlich nicht zu unterschätzen – und das ganz unabhängig von der Jahreszeit.

Mich hat es neulich auf Norderney verschlagen, um meine beste Freundin bei ihrem Praktikum zu besuchen. Und was hat mich diese kleine Nordseeinsel am meisten spüren lassen? Den Wind. Fürchterlich kalte, raue Meeresluft. Es gab aber tatsächlich auch hin und wieder mal Sonne und das Gefährliche von so einer ordentlichen Brise ist: Die Sonne merkt man häufig erst dann, wenn es schon zu spät ist. Die Luft hat meine Haut so sehr abgekühlt, dass ich mich fast schneller verbrannt hätte, als mich zu trauen in der eisigen Nordsee zu baden.

Deshalb möchte ich jedem vornweg schon mal unbedingt ans Herz legen, dass es das ganze Jahr über wichtig ist, sich gut einzucremen und vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Das gilt vor allem dann, wenn man einen so hellen Hauttyp hat, wie ich. Meine Wenigkeit schafft es nämlich auch inmitten des grauen Oktobers einen Sonnenbrand zu bekommen, für den ich in der 8. Klasse nach einem überaus sonnigen Sportfest ordentlich belächelt wurde. Oh man …

Aber zurück zur Naturkosmetik: In meiner vierten außerordentlich langen Testphase habe ich den ALGA MARIS Sonnenschutz von Laboratoires de BIARRITZ an meine sonnenempfindliche Haut gelassen – und davor hatte ich (dezent grundlos) ordentlich Respekt.

 

Wer sind eigentlich Laboratoires de BIARRITZ…

Bevor ich zum eigentlichen Helden der vergangenen Testphase komme, möchte ich ein paar Worte dem Hersteller oder besser den beiden Herstellern widmen. Denn Laboratoires de BIARRITZ ist ein gemeinsames Projekt von zwei Menschen, die sich nach eigener Aussage „in einem Abenteuer verwirklichen“. Muriel und Jean Marc Dubois lieben den Surfsport und stellten bei ihren Erforschungen der Ressourcen des Meeres fest, dass Kosmetika und Sonnenschutzmittel negative Auswirkungen auf das maritime Ökosystem haben. Für beide war schnell klar: Dafür muss es doch auch eine natürliche und gesundheitlich unbedenkliche Alternative geben. Also gründeten Sie Laboratoires de BIARRITZ und brachten im Frühjahr 2012 ihre erste Linie ALGA MARIS auf den Markt. Seither wurden noch weitere Produkt-Linien entwickelt. Auf ihrer Website werden die Zusammensetzung und Funktion ihrer Produkte super verständlich erklärt und wer möchte, kann sich hier auch genaustens mit der Forschung des Teams von Laboratoires de BIARRITZ beschäftigen. Was die beiden glauben: Hautschäden vorbeugen ist besser, als sie zu reparieren und genau mit diesem Motto startete ich in meine vierte Testphase.

 

Sonnen? Schutz! 

ALGA MARIS Sonnenschutz für das Gesicht mit Lichtschutzfaktor 50
ALGA MARIS Sonnenschutz für das Gesicht mit Lichtschutzfaktor 50

Los geht’s mit dem Äußeren: Das kleine Fläschchen befindet sich in einer relativ schlicht gehaltenen weiß orangenen Pappverpackung mit unfassbar vielen Informationen. Die wichtigsten davon finden sich in der Infobox ganz unten wieder. Zum Fläschchen gehört ein Druckdeckel, der vor dem Auslaufen schützt.

Oh bevor ich’s vergesse: Ich habe übrigens die kleine 50 Milliliter Variante, die direkt für das Gesicht entwickelt wurde und einen Lichtschutzfaktor von 50 hat. ALGA MARIS gibt es beispielsweise noch als Kinderschutz, Lippenbalsam, Feuchtigkeitscreme für die Hände und natürlich im Großformat für den gesamten Body.

Und das versprechen die Hersteller: Mein Sonnenschutz für das Gesicht ist wasserfest und fünf mal antioxidativ wirksamer als Vitamin C – das bedeutet, sie reduziert den Stress, dem wir unsere Hautzellen in der Sonne aussetzen. Die Sonnencreme ist zuverlässig, sicher, umweltfreundlich und nicht an Tieren getestet. Außerdem kommt das Fläschchen ohne Treibgase aus. Das nächste Versprechen, dass mir in die Augen fällt ist, dass sie sogar Hautalterungen vorbeugen soll. Und dann bietet sie auch noch sofortigen Schutz für alle Hauttypen und soll nicht einmal weiße Ränder hinterlassen. Übrigens schützt sie wohl sowohl vor UVA als auch den schädlicheren UVB-Strahlen. Die scheint echt alles zu können, was eine Sonnencreme so können muss!

 

Meine Erwartungen…

Naaa, wo befinden sich deine Erwartungen gerade? Meine wurden von dem ganzen Input schon wieder ordentlich hochgeschraubt – aber am Wichtigsten war mir auf jeden Fall die Wirkung. Was nützt mir schließlich ein Sonnenschutz, der nicht schützt?! Allerdings darf er dann schon aber auch praktisch in der Anwendung sein. Es gibt eindeutig genug Cremes, die einen Ölfilm auf der Haut hinterlassen und unschöne Flecken auf der Kleidung und und und. Deshalb darf ein Sonnenschutz für mich auch schnell einziehen, verträglich sein und ganz gerne auch gut duften.
Und najaaaa, den zuletzt genannten Aspekt erfüllt meine Variante der ALGA MARIS Linie nicht so ganz. Sie riecht etwas ungewöhnlich und so gar nicht nach herkömmlicher Sonnencreme – was sie ja aber auch nicht so ganz ist. Mich erinnert der Geruch aus irgendeinem Grund an Eier färben zu Ostern (aber eigentlich wollte ich auch nur sichergehen, dass ich wirklich jede Jahreszeit in meinem Text unterbringe). Sie ist eben einfach nicht parfümiert und schnuppert deshalb eher in Richtung eines Medikaments und dabei aber dennoch irgendwie natürlich. Düfte sind immer so schwer zu beschreiben … Aber ich habe in einer Beschreibung gelesen, dass es der Duft von Kokosnuss und Sheabutter sein soll. Na gut.
Typisch Sonnencreme hat der Schutz eine typisch milchig weiße und cremige Textur. Auf der Haut fühlt er sich etwas rau an, soll aber laut Verpackung leicht aufzutragen sein.

Dann mal los.

Eine Verpackung voller wichtiger Informationen
Eine Verpackung voller wichtiger Informationen

Anwendung

Der erste Vorteil ist schwer zu übersehen: Die Größe ist einfach unschlagbar. Aufgrund der kleinen Flasche ist die Sonnencreme hervorragend mitzunehmen – besonders praktisch für Ausflüge, bei denen man gar nicht mit so viel Sonne gerechnet hat. Da packe ich mal eben schnell die kleine ALGA MARIS aus der Handtasche auf die Haut und schon bin ich geschützt – denn: sie wirkt tatsächlich sofort (sofern ich das testen und behaupten kann). Durch den Spendieraufsatz lässt sie sich auch in kleinen Mengen dosieren, was perfekt für die Anwendung im Gesicht ist.
Beim Auftragen fühlt sie sich zunächst sehr weich an und nicht zu ölig oder klebrig. Nach dem Einreiben hinterlässt sie erstmal ein etwas mattes Gefühl auf der Haut, dafür aber keinen öligen Film auf den Händen. Sie zieht wirklich schnell ein und die Haut fühlt sich direkt nach dem Auftragen schön weich an. Allerdings macht sich die weiße Farbe und leicht gröbere Konsistenz bemerkbar. Kleiner Tipp: Nicht zu viel nehmen, sonst bleibt die Creme noch etwas auf der Haut zu sehen.
In Hamburg gibt es leider einfach immer zu wenig Sonne. Deshalb habe ich im September noch einen kleinen Testausflug nach Barcelona unternommen und den Sonnenschutz mit der dortigen Sonne bekannt gemacht. Hier kommt mein Ergebnis:

 

Das Testergebnis

Diesmal beginne ich mit den zwei kleinen Nachteilen: Das sind einmal der Preis von 12,90 Euro für die dafür doch etwas zu kleine Größe und die weiße Farbe, die sich nicht sofort auflöst, sondern bei zu viel Creme doch ein sehr blasses Gesicht hinterlässt.
Absolut vorteilig sind dem gegenüber aber das handliche Format und die Menge bezogen auf das Gesicht. Ich finde es einfach toll, dass man das kleine Ding überall hin mitnehmen kann.  Außerdem ist es einfach praktisch, dass sie schnell einzieht und die Haut direkt nach dem Auftragen mit ausreichend Schutz versorgt. Ich denke, dass der Lichtschutzfaktor 50 hier auch seinen Teil beigetragen hat, da die Haut im Gesicht ja besonders empfindlich ist und ich damit ganz gut vorsorgen konnte.

Und das Wichtigste: Egal, ob ich der Sonne im heißen Barcelona, mit Wind auf Norderney oder im sonst so bewölkten Hamburg begegnet bin: der Sonnenschutz von ALGA MARIS hat mich geschützt und sonnenbrandfrei durch Sommer und Herbst gebracht.


Sonnenschutz gut. Alles gut. 

Der Sonnenschutz-Sonnen-Test
Der Sonnenschutz-Sonnen-Test

Mit seinen 12,90 Euro zählt der Sonnenschutz eindeutig zum oberen Preissegment der Kosmetikartikel bei mir zuhause. Aber eins muss man ihm lassen, qualitativ kann er mit seinen zahlreichen positiven Eigenschaften auch in der oberen Liga mitspielen. Außerdem zahlt man hier nicht für die Marke den hohen Preis, sondern investiert gewissermaßen in Forschung und die Umwelt – und bei so viel Nachhaltigkeit kann man gerne mal etwas mehr ausgeben. Mein persönliches Highlight ist und bleibt die Größe. Man kann das Fläschchen einfach und platzsparend transportieren und somit auch unvorbereitet auf jede Sonnen-Situation vorbereitet sein. Das gefällt mir!
Ob ich ihn nochmal kaufen würde? Schwer zu sagen, eigentlich ist sie mir nämlich für die kleine Masse doch ein wenig preisintensiv, aber da ich jetzt zum ersten mal so richtig verdiene, wäre es durchaus möglich, dass ich es nochmal tue. Für’s erste ist aber noch ein bisschen was in meinem Fläschchen drin. Und ich kann jetzt schon verraten: Im Winterurlaub ist mein Sonnenschutz für’s Gesicht auf jeden Fall wieder mit dabei.

Ich wünsch euch viel Spaß beim Ausprobieren und denkt dran: Egal, zu welcher Jahreszeit die Sonne scheint – immer schön eincremen!

Testgrüße von Anja

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